Dienstag, 3. Dezember 2013

Umzug

Liebe alte Leser und neu über diese Seite Stolpernde,

wie ihr unschwer feststellen könnt, wurde diese Seite in der letzten Zeit gewaltig vernachlässigt.
Der Grund: unsere Lebenssituationen haben sich verändert.
Wir, die beiden Bloggerinnen, sind nicht nur auseinander gezogen, sondern haben auch neue Lebensabschnitte begonnen, I.s mit neuen Schwerpunkten und noch weniger Zeit zum Backen, Kochen, Bloggen.

Ich, Judith, habe nach langer Planung jedoch endlich die Zeit gefunden, ein eigenes neues Projekt zu starten.
Demnächst (will heißen: hoffentlich Anfang nächsten Jahres) werde ich meiner Liebe zum Genuss und zur guten Gastronomie auf meiner Seite www.naschkatze.me Ausdruck verleihen.

Schaut doch mal vorbei, ich freue mich über genussbegeisterte Leser!

Bis dahin wünsche ich euch eine genussreiche (Weihnachts-) Zeit!
eure
Naschkatze




Donnerstag, 20. September 2012

Sommerliches "Dessert": Espresso affogato

Nach einem guten Essen braucht man ein Dessert- und wenn es noch so klein ist!
Diesen Sommer haben wir durch Zufall den Espresso affogato für uns entdeckt (ital: ertrunken; "affogato al caffè" heißt allerdings auch der Eiskaffee auf Italienisch); er wurde uns als Digestiv/Dessert empfohlen :)


Es ist einfach ein kalter oder kühler Espresso mit einer kleinen Kugel Vanilleeis. Aber wie die einfachen Dinge nun mal sind, war es in diesem Moment perfekt- ein Espresso, den wir eh getrunken hätten, kühl und erfrischend und die Süße des Eises als Dessert und Zuckerersatz im Kaffee.

Nachmachen lohnt sich! Oder einfach mal die Nachfrage im Restaurant/Café, ob sie so etwas kennen/führen/machen können- eine Verbreitung wäre ja ebenfalls wünschenswert ;)

Freitag, 20. Juli 2012

Rhabarber Crumble



Rhabarber Crumble geht ganz einfach und schmeckt sowohl warm als auch kalt sehr lecker. Dazu kann man Vanillesoße, Eis oder Sahne essen.

Zutaten: 600 g Rhabarber, 200 g Mehl, 100 g kalte Butter, 100 g Zucker, 1 EL Vanillezucker, Butter für die Form

Der Backofen wird auf 180°C vorgeheizt und eine Ofenform mit Butter eingefettet. Der Rhabarber wird gewaschen, geschält und längs in schmale, ca. 4cm große Stücke geschnitten. Dann gibt man ihn in die Form. 
Für die Streusel wird das Mehl gesiebt und die Butter in kleinen Stücken dazu gegeben, außerdem Zucker und Vanillezucker. Dann einfach mit den Händen zu Streuseln kneten und verreiben. Diese werden dann über den Rhabarber gegeben. Der Crumble kommt für 35-45 Minuten in den Ofen (mittlere Schiene, Umluft 160°).

Donnerstag, 5. Juli 2012

Johannisbeer-Tarte

Diese Tarte habe ich letztes Wochenende gebacken. Sie enthält die letzten Johannisbeeren, die noch an den Sträuchern hingen. Und sie schmeckt ganz wunderbar. Nicht zu sauer, aber schön frisch und leicht, wie ein Sommerkuchen schmecken muss! 

Teig:

300 g Mehl (davon 150 g Vollkorn, wenn man mag)
70 g Zucker
100 g kalte Butter
1 Prise Salz
1 Ei

Alles verkneten und 30 Min in den Kühlschrank legen.

Belag:

500 g rote Johannisbeeren
80 g Butter
200 g gemahlene Mandeln
200 g Zucker
40 g Speisestärke
eine Handvoll Semmelbrösel
3 Eiweiße
1 Prise Salz

Springform 26 oder 28 cm
Butter für die Form oder Backpapier

Beeren waschen und entstielen (geht am besten mit einer Gabel).
Butter schmelzen, Hälfte der Mandeln darin mit 100g Zucker bei mittlerer Hitze uner Rühren leicht braun rösten. Mit Beeren und Stärke mischen.
Backofe auf 200°C vorheizen (ohne Vorheizen Umluft 180°C) .
Teig zwischen Klarsichtfolie rund ausrollen, in die Form legen und einen Rand hochziehen. Teig mit einer Gabel oft einstechen und mit den Semmelbröseln bestreuen. (Die saugen den Saft der Früchte auf)

Eiweiße mit Salz steif schlagen, nach und nach den restlichen Zucker einrieseln lassen. Schnee mit der Beerenmasse und den übrigen Mandeln mischen, in die Form geben, glatt streichen und den Kuchen auf der mittleren Schiene 30-45 Minuten backen.
> Dabei im Auge behalten, die Angabe im Rezept war bei mir zu lange, eine halbe bis dreiviertel Stunde war bei mir bei Weitem genug!

Abkühlen lassen, aus der Form lösen und mit Puderzucker bestäuben.

Guten Appetit! ♥

Mittwoch, 4. Juli 2012

Rosmarinkartoffeln aus dem Ofen

Diese Kartoffeln sind sehr einfach, aber auch sehr lecker. Sie passen gut zu Gegrilltem oder anderen Fleischgerichten als Beilage.


Man nehme:
eher kleine Kartoffeln, viel frischen Rosmarin, etwas Salz, Olivenöl

Die Kartoffeln waschen, halbieren und mit der Schnittfläche auf ein geöltes Blech oder in eine große Auflaufform legen.
Den Rosmarin waschen und die Nadeln über den Kartoffeln verteilen.
Wenn man mag die Kartoffeln leicht salzen und bei 180°C 20-30 Minuten im Backofen garen.

Donnerstag, 31. Mai 2012

Rhabarberkuchen mit Guss und Baiser

Der Mai ist nicht nur ein herrlicher Monat für die Natur, sondern auch für Genießer: Spargel, Erdbeeren und Rhabarber können uns diese Zeit genussvoll veredeln. Einen guten Rhabarberkuchen zu backen, fand ich persönlich bisher jedoch eher schwierig. Viele Rezepte sind zu trocken, zum Beispiel solche mit Hefeteig und ohne Guss. Oder sie sind zu süß. Kurz, das Optimum hatte ich noch nicht gefunden.
Bis letzte Woche!
Da habe ich diesen hier aus dem Basic Baking von GU ausprobiert:


Dieser Kuchen verdient es absolut, hier gelobt und weitergegeben zu werden. 
Er war der beste Rhabarberkuchen, den ich je gegessen habe. 

Er ist etwas aufwändiger, weshalb ich auch empfehle, diese Menge, also gleich ein ganzes Blech zu backen, damit sich die Mühe lohnt. Man kann Reste ja auch einfrieren. Wobei ich nicht davon ausgehe, dass es welche geben wird ;)

 Teig:

400 g Mehl
100 g Zucker
1 Prise Salz
200 g kalte Butter
2 Eigelbe
2 EL Joghurt

Alle Zutaten zu einem Teig kneten und die Kugel etwa 30 kalt stellen.

Belag und Guss:

 1,2 kg Rhabarber (etwas mehr kaufen, ein bisschen Abfall ist ja dabei)

120 g Zucker
1 Vanilleschote
1/2 Liter Milch
1 EL Speisestärke
50 g gemahlene Haselnüsse
4 Eigelbe
2 Eiweiße

Rhabarber waschen, schälen und in 1 cm breite Stücke schneiden. In einer großen Schüssel mit 40 g Zucker mischen und etwas stehen lassen.

 Vanilleschote aufschlitzen und Mark auskratzen. Beides mit der Milch und dem restlichen Zucker in einen Topf geben. Stärke mit einigen EL der Milch anrühren, untermischen. Die Eigelbe und die Haselnüsse einrühren und bei mittlerer Hitze unter Rühren (!) erwärmen, so dass es dickflüssiger wird.
Dann vom Herd ziehen, Vanilleschote entfernen, leicht abkühlen lassen und die steifen Eiweiße unterheben.

 Backofen auf 180°C (Umluft) vorheizen. Den Teig auf Backpapier ausrollen, so dass ein Rand entsteht, wenn man den Teig aufs Blech legt. Auf mittlerer Schiene 10 Minuten vorbacken.

Rhabarber abtropfen lassen, auf den Teig legen und den Guss darauf verteilen. Weitere 20 Minuten backen.

 Baiser: 
3 Eiweiße
150 g Zucker
1 TL Zitronensaft

 Nach ungefähr 10 Minuten Backzeit des Rhabarbers die Eiweiße steif schlagen, dann den Zucker nach und nach einrieseln lassen. Den Zitronensaft dazu tröpfeln und schlagen, bis der Schnee sehr fest ist. In einen Spritzbeutel füllen und den Kuchen mit einem Gitter aus Baiser verzieren.
Noch mal 10-15 Minuten backen.
Abkühlen und frisch servieren.

Guten Appetit!

Montag, 7. Mai 2012

Apfel-Olivenöl-Muffins

Muffins mit Olivenöl mag für manch einen neu sein, schmeckt aber wirklich lecker!

Zutaten: 2 Eier, 140g Zucker, 100ml Olivenöl, Saft einer Zitrone, 1 1/2 TL Backpulver, 1/2 TL Zimt, 1 Prise Salz, 100g Mehl, 1 grob geraspelter Apfel, 30g Haferflocken, 40 g gehackte Mandeln

Für den Guss: Puderzucker und den restlichen Zitronensaft

So geht's:
Die Eier mit dem Zucker schaumig schlagen, dann das Öl und etwas Zitronensaft dazugeben. Backpulver, Zimt, Salz und Mehl dazugeben und gut verrühren. Zuletzt  die Apfelraspeln, Haferflocken und Mandeln unterheben. Den Teig gleichmäßig in Förmchen füllen und bei vorgeheiztem Ofen (175°C) etwa 35 Minuten backen! Wer mag kann mit dem restlichen Zitronensaft und Puderzucker einen Zitronenguss anrühren und diesen auf den abgekühlten Muffins verteilen.


Montag, 30. April 2012

Zupf(kuchen)muffins

 Für 12 Stück:

TEIG
100 g Butter
100 g Puderzucker
2 EL Kakaopluver
150 g Mehl
1 TL Backpulver

QUARKMASSE
2 Eier
100 g Zucker
100 g zerlassene Butter
200g Magerquark
1/2 Päckchen Vanillepuddingpulver

Papierförmchen für das Blech

Aus den ersten 5 Zutaten einen feinen Mürbteig kneten.
Das Blech mit den Papieren auslegen und 2/3 des dunklen Mürbteigs auf die Förmchen verteilen und am Boden andrücken.
Eier schaumig schlagen, Zucker und Butter dazugeben und dann den Quark und das Puddingpulver unterrühren, bis alles eine glatte Masse ist.
Die Quarkmasse gleichmäßig auf die Förmchen verteilen und dann den restlichen Mürbteig in Stücke zupfen und darauf verteilen.

Bei 180°C 20-30 Minuten backen (am besten Stäbchenprobe machen) und danach auskühlen lassen.

Mittwoch, 25. April 2012

Rote Grütze aus Johannisbeeren und Vanillesoße

Wenn im Sommer die Johannisbeeren reif sind, frieren wir den Großteil der üppigen Ernte ein. Die Beeren werden dafür gewaschen und entstielt und dann in Tüten zu ca. 250g portioniert für den Winter eingelagert.
So kann man das ganze Jahr den Sommer in die Küche zaubern und frische Beeren zum Beispiel als Grütze zum Nachtisch kochen.
Hier das Familienrezept:

Grütze:


etwa 500 g Beeren 
(das können Johannisbeeren, Erdbeeren, Kirschen, Himbeeren sein, am besten natürlich alles zusammen als Mischung :)
1/2 Packung Vanillepuddingpulver
1/4 l Milch
Zucker 
(je nach Säure der Beeren  sollten 2-4 EL reichen)

Beeren erhitzen, Puddingpulver mit Milch anrühren und samt Zucker dazu geben.
3-4 Mal aufkochen und dann erkalten lassen.

Vanillesoße:

200 ml Sahne
100 ml Milch
aufkochen lassen.

100 ml Milch
2 Eigelbe
verquirlen und in den Topf geben, dabei ständig und gut rühren, damit das Ei nicht gerinnt.

1 ausgeschabte Vanilleschote
Schote
Zucker (2-3 EL)
dazu geben, alles aufkochen lassen, dabei ständig rühren. Auskühlen lassen.

Sonntag, 22. April 2012

Selbstgemachte Tafelschokolade mit Marzipanverzierung


Aus schlichter Schokolade lässt sich leicht ein jahreszeitlich oder thematisch originelles Geschenk machen.
Man braucht dazu:

- hochwertige Schokolade (hier zartbitter) zum Schmelzen
- Schokoladenformen zum Gießen
- großer Spachtel zum Abstreifen der Schokoladen an der Form
- Marzipan und nach Belieben andere Dekosachen wie bunte Streusel, Perlen, etc.
- Ausstechförmchen zum Backen oder um Marzipan oder Fondant zu pressen
- Lebensmittelfarbe
- Nudelholz
- evtl. Puderzucker zum Ausrollen des Marzipans
- ein Küchenthermometer zum Temperieren der Schokolade
- evtl. einen Fön
- Cellophantütchen, schöne Bänder, Klebebänder oder andere Verzierung zum Verpacken

Die Schokolade sollte vor dem Gießen temperiert werden, damit sie schön glänzend und knackig bleibt.
Dazu wird sie geschmolzen und dann wieder abgekühlt auf 27-28°C- nicht kühler, sonst klumpt sie.
Dadurch gewinnt sie nach dem Gießen an Festigkeit. Danach wird sie auf "Arbeitstemeperatur" gebracht und gaaaaanz vorsichtig kurz auf 31-32°C erwärmt- nicht mehr, sonst muss man alles noch einmal machen.

Die temperierte Schokolade wird in die Formen gegossen, mit einem Spachtel glatt gestrichen und in den Kühlschrank gestellt, bis sie sich beim Umdrehen problemlos aus den Formen löst.

Derweil kann man das Marzipan mit der Farbe verkneten und ausrollen, um dann beliebige Formen auszustechen.
Ist die Schokolade aus den Formen heraus, kann man sie mit einem Fön ganz kurz leicht und gleichmäßig an der Oberfläche anwärmen, um die dünnen Marzipanverzierungen anzubringen.

Schön verpackt sind sie ein schönes Geschenk oder Mitbringsel für jeden Anlass!

Donnerstag, 19. April 2012

Rhabarber Muffins


Zutaten:
- 1 Stange Rhabarber
- 2 Eier
- 115 g Zucker
- 90 g weiche Butter
- 1/2 Päckchen Backpulver
- 1 Prise Salz
- 200 g Mehl
- 150 g Erdbeerjoghurt

Als erstes den Rhabarber waschen, schälen und in kleine Stücke schneiden. 2 EL Zucker darüber streuen und erst mal stehen lassen. Eier und Zucker werden schaumig geschlagen, dann die Butter untergerührt. Als nächstes Mehl, Salz und Backpulver in den Teig rühren und den Erdbeerjoghurt dazugeben. Zum Schluss wird der Rhabarber untergehoben.

Den Backofen bei 180° C vorheizen. Den Teig in Förmchen füllen und dann die Muffins 30 Minuten backen!


Nostalgie Box

Nach langer Zeit habe ich mal wieder gebastelt und will euch meine Idee nicht vorenthalten: Eine nostalgische Box mit Stoffüberzug, wunderbar als Schmuckaufbewahrung zu verwenden.


Man braucht: 
- mindestens eine, möglichst einfarbige Box (meine sind von Pandora)
- Stoff, oder besser noch selbstklebender Stoff (von Rico Design)
- hübsches Stoffklebeband (von Rico Design) oder einfaches Stoffband
- nostalgische Aufkleber oder wie hier Kunstlederaufkleber von Rico Design
- eventuell Schleifchen zur Dekoration (ich schneide für solche Zwecke die Aufhängebänder aus neuen Klamotten raus ;-))



Dann muss man eigentlich nur alles passend zurechtschneiden und aufkleben... hat man kein selbstklebenden Stoff zur Verfügung kann man das auch vorsichtig mit wenig Kleber machen. Geht ziemlich schnell und ist auch ein perfektes Geschenk!


Viel Spaß beim Basteln =)!

Freitag, 6. April 2012

Ostereierfärben mit Naturfarben und Kräutern

Ostereierfärben gehört zur Kindheit, aber auch als Erwachsene kann man kreativ werden. Hier eine schöne Idee, wie man Eier mit einfachen und natürlichen Mitteln wunderschön für das Fest herausputzen kann:

Der Sud wird mit den entsprechenden Zutaten angesetzt, aufgekocht und ziehen gelassen. Dann werden die Eier darin hart gekocht und danach in kaltem Wasser abgeschreckt.

Um schöne Muster zu erzielen, kann man vor dem Färben mit Küchengummis Muster erzeugen oder kleine Blätter auf die Eier legen und sie mit alten Nylonstrümpfen überziehen, die zugeknotet werden, um das Blatt an Ort und Stelle zu halten während dem Kochen.

Hier einige Färbemittel:

Pinke Eier: Cochenille-Läuse
Grüne Eier: Mate-Tee
Braune Eier: Getrocknete Zwiebelschalen

Weitere Ideen: http://www.farbenundleben.de/titel/ostereier_faerben.htm

Montag, 19. März 2012

Onkel Heiko-Kuchen (Tante Anna- Kuchen)

Dieser Kuchen gehört seit ich denken kann zum Familien-Repertoire an Kuchen. Er passt immer und man hat auch meist alles dafür im Haus. Normalerweise ist er ein Kastenform-Kuchen. Diesmal habe ich ihn in der Springform gebacken; will man ihn höher haben, nimmt man eine kleinere Springform oder verdoppelt den Teig.


180 g Zucker
180 g Butter
3-4 Eigelb

180 g Vollkornmehl (Dinkel)
2 TL Backpulver
2 TL Zimt

1-2 Äpfel, klein geschnitten
1 Handvoll Mandeln, gehackt oder geschnitten
3-4 Eiweiß, zu Schnee geschlagen

ca. 150 g dunkle Kouvertüre

Die Butter schaumig rühren, den Zucker dazu und danach die Eigelbe. Alles gut verrühren.
Dann das Mehl mit Backpulver und Zimt mischen und unterrühren.
Die Äpfel und die Mandeln dazu und zum Schluss den Eischnee unterheben, damit alles schön luftig ist.
Bei 180°C 30-40 Minuten backen. Abkühlen lassen und mit dunkler Kouvertüre überziehen.
Wer mag, kann auf die Schokolade noch Mandeln oder Puderzucker geben, das ergibt eine schöne Verzierung.

Sonntag, 22. Januar 2012

Karotten-Cupcakes mit Orangen-Creme


Zutaten Cupcake: 150g weiche Butter, 150 g Zucker, 3 Eier, Saft & Schale einer halben Orange, 100 g Mehl, 1 TL Backpulver, 40 g gemahlene Mandeln, 40 g gehackte Haselnüsse, 1/2 TL Zimt, eine Prise gemahlene Nelken, 3 Prisen gemahlener Ingwer, 100 g geschälte und geraspelte Möhren, eine Prise Salz

Zutaten Topping: 80 g weiche Butter, 300 g Doppelrahmfrischkäse, 40 g Puderzucker, etwas Orangensaft

Die Butter mit dem Zucker schaumig rühren. Die Eier trennen und das Eigelb zur Buttermasse geben, verrühren. Außerdem die Schale und den Saft der Orange hinzufügen. Dann die restlichen Zutaten unterrühren. Zuletzt das Eiweiß mit dem Salz schaumig schlagen und unterheben. In Förmchen füllen und bei vorgeheiztem Backofen 180°C etwa 30 Minuten backen.

In der Zeit die Butter für das Topping schaumig schlagen, Frischkäse und Puderzucker unterrühren. Außerdem etwas Orangensaft dazu geben und alles glatt rühren.

Die Creme kann dann auf den abgekühlten Cupcakes verteilt werden. Mhmm.



Montag, 9. Januar 2012

Maronenrisotto mit Honig und Parmesan

Zutaten für 2 Personen:
1 Schalotte
1 EL Butter
150 g Risottoreis
Salz, Pfeffer aus der Mühle
100 ml trockener Weißwein
1 Knoblauchzehe
3 Thymianzweige
300- 500 ml Gemüsebrühe
1 Lorbeerblatt
80 g gekochte Maronen, klein gehackt
1 Tl Honig
1 1/2 EL kalte Butter
1 EL geriebener Parmesan

Schalotte schälen, fein würfeln und in der Butter andünsten.
Risottoreis dazugeben, kurz mitdünsten, salzen und pfeffern und dann mit Weißwein ablöschen. Risotto vom Herd nehmen und 5 Minuten quellen lassen.

Knoblauch schälen, Thymianzweige waschen und die Blättchen abzupfen. Zusammen mit dem Lorbeerblatt in der Gemüsebrühe aufkochen und heiß halten.
Die Brühe bei mittlerer Hitze unter ständigem (!) Rühren unter den Risotto mischen; in 15-20 Minuten gar kochen.

Die Maronen mit dem Honig unterrühren. Erneut abschmecken mit Pfeffer und die Butter sowie den Parmesan unterrühren, so dass ein cremiger Risotto entsteht.

Buon appetito!


Ein Rezept nach: Alexander Herrmann "Koch doch. 2"

Schneckennudeln


Teig:

250 g Weißmehl
250 g Vollkornmehl
1/2 Würfel frische Hefe
80 g Zucker
200 ml lauwarme Milch

1 Ei
100 g weiche Butter oder Margarine

Füllung:

150 g gemahlene Mandeln oder Nüsse
1 Ei
4 EL Honig
Zimt
4 EL Crème fraîche
1 EL Nutella
gehackte Walnüsse nach Belieben


Mehl in eine Schüssel füllen, die Hefe in eine Vertiefung in der Mitte bröckeln.
Einen Esslöffel Zucker dazu und mit der Milch zu einem dicken Brei rühren.
Den Vorteig zugedeckt ca. eine halbe Stunde gehen lassen.

Das Ei, den restlichen Zucker und die Butter in kleinen Stücken dazugeben, mit dem Knethaken verrühren, bis der Teig sich vom Schüsselrand löst.
Mit den Händen noch mal gut durchkneten und dann noch mal 30 Minuten gehen lassen.
Am besten geht das immer im leicht angewärmten Backofen, die Tür einen Spalt offen!

Für die Füllung alle Zutaten zu einer streichfähigen Paste verrühren.

Den Teig auf bemehlter Fläche fingerdick zu einer rechteckigen Platte ausrollen, die Füllung gleichmäßig darauf streichen und dann von der breiten Seite her aufrollen.
Die Rolle in fingerdicke Scheiben schneiden, diese auf ein Blech mit Backpapier legen und evtl. noch mal in ihre runde Form bringen.
Nochmals 15 Minuten gehen lassen.
Im vorgeheizten Ofen bei 180-200 °C 20-25 Min. backen.

Wer mag, kann sie nach dem Backen direkt mit Zuckerguss überziehen (100 g Puderzucker und 1-3 EL Zitronensaft zu einem dickflüssigen Guss rühren).

Englische Rosinenbrötchen


250 g Weißmehl
250 g Vollkornmehl
1/2 Würfel frische Hefe
80 g Zucker
200 ml lauwarme Milch

1 Ei
100 g weiche Butter oder Margarine

100 g Rosinen
2 cl Rum

1 Eigelb, evtl. mit etwas Milch
Hagelzucker

Mehl in eine Schüssel füllen, die Hefe in eine Vertiefung in der Mitte bröckeln.
Einen Esslöffel Zucker dazu und mit der Milch zu einem dicken Brei rühren.
Den Vorteig zugedeckt ca. eine halbe Stunde gehen lassen.

Die Rosinen in dem Rum einweichen und ziehen lassen.

Das Ei, den restlichen Zucker und die Butter in kleinen Stücken dazugeben, mit dem Knethaken verrühren, bis der Teig sich vom Schüsselrand löst.
Mit den Händen noch mal gut durchkneten und dann noch mal 30 Minuten gehen lassen.
Am besten geht das immer im leicht angewärmten Backofen, die Tür einen Spalt offen!

Nach dem 2. Gehen den Teig rechteckig und dick ausrollen, die Rosinen darauf verteilen und alles gut verkneten.
Kleine Brötchen formen; am besten eine dicke Rolle machen und gleichmäßige Stücke schneiden, diese dann formen.

Auf ein Blech mit Backpapier setzen, mit Eigelb bestreichen und mit Hagelzucker bestreuen.
Brötchen weitere 30 Min. gehen lassen.
Ofen vorheizen auf 200 °C und dann ca. 20-25 Min. backen, evtl. nach der Hälfte der Zeit auf 180 °C schalten.

Mittwoch, 7. Dezember 2011

Spitzbuben- Sterne


300 g Mehl
2 gestr. TL Backpulver
110 g Zucker
1 Pk. Vanillezucker
1 Ei
1 Prise Salz
150 g kalte Butter

Johannisbeergelee oder andere Marmelade (zB Himbeere)

Mehl, Backpulver, Zucker und Vanillezucker in eine Schüssel geben.
Das Ei zugeben und die Butter in kleinen Stückchen oder Flöckchen darauf verteilen.
Alles schnell zu einem Mürbteig verkneten.

Auf bemehlter Fläche den Teig dünn ausrollen, Sterne ausstechen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen. In die Hälfte der Sterne in der Mitte ein Loch stechen (ich habe dafür die Metall-Tülle eines Spritzbeutels genommen).

Im vorgeheizten Backofen bei 160°C 8-10 Minuten backen.
Nach dem Abkühlen etwas Marmelade oder Gelee auf die Plätzchen ohne Löcher geben und einen Stern mit Loch daraufsetzen.
Trocknen lassen und nach Belieben noch mit etwas Puderzucker verschönern.

Dienstag, 6. Dezember 2011

Spritz-Gebäck


375 g weiche Butter
250 g Zucker
2 Päckchen Vanillezucker
Salz
500 g Weizenmehl
125 g gemahlene Mandeln

(nach Belieben ca. 15 g Kakao für ca. 1/3 des Teiges)

[Zartbitter-Kouvertüre]

Butter geschmeidig rühren und nach und nach den Zucker und das Salz unterrühren.
Mehl sieben und portionsweise unterrühren. Die Mandeln unterkneten.
[Wer mag kann 1/3 des Teiges noch mit Kakao vermischen und so ein schönes Muster im Gebäck erzeugen.]
Den Teig in eine Gebäckpresse geben (sollte er einen Tick zu trocken sein, nach dem ersten Versuch ein paar Tropfen Milch dazugeben) und beliebige Formen spritzen.

Im vorgeheizten Backofen bei ca. 180°C etwa 10 Minuten backen.

[Nach dem Abkühlen die Enden in Kouvertüre tauchen.]