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Freitag, 20. Juli 2012

Rhabarber Crumble



Rhabarber Crumble geht ganz einfach und schmeckt sowohl warm als auch kalt sehr lecker. Dazu kann man Vanillesoße, Eis oder Sahne essen.

Zutaten: 600 g Rhabarber, 200 g Mehl, 100 g kalte Butter, 100 g Zucker, 1 EL Vanillezucker, Butter für die Form

Der Backofen wird auf 180°C vorgeheizt und eine Ofenform mit Butter eingefettet. Der Rhabarber wird gewaschen, geschält und längs in schmale, ca. 4cm große Stücke geschnitten. Dann gibt man ihn in die Form. 
Für die Streusel wird das Mehl gesiebt und die Butter in kleinen Stücken dazu gegeben, außerdem Zucker und Vanillezucker. Dann einfach mit den Händen zu Streuseln kneten und verreiben. Diese werden dann über den Rhabarber gegeben. Der Crumble kommt für 35-45 Minuten in den Ofen (mittlere Schiene, Umluft 160°).

Donnerstag, 5. Juli 2012

Johannisbeer-Tarte

Diese Tarte habe ich letztes Wochenende gebacken. Sie enthält die letzten Johannisbeeren, die noch an den Sträuchern hingen. Und sie schmeckt ganz wunderbar. Nicht zu sauer, aber schön frisch und leicht, wie ein Sommerkuchen schmecken muss! 

Teig:

300 g Mehl (davon 150 g Vollkorn, wenn man mag)
70 g Zucker
100 g kalte Butter
1 Prise Salz
1 Ei

Alles verkneten und 30 Min in den Kühlschrank legen.

Belag:

500 g rote Johannisbeeren
80 g Butter
200 g gemahlene Mandeln
200 g Zucker
40 g Speisestärke
eine Handvoll Semmelbrösel
3 Eiweiße
1 Prise Salz

Springform 26 oder 28 cm
Butter für die Form oder Backpapier

Beeren waschen und entstielen (geht am besten mit einer Gabel).
Butter schmelzen, Hälfte der Mandeln darin mit 100g Zucker bei mittlerer Hitze uner Rühren leicht braun rösten. Mit Beeren und Stärke mischen.
Backofe auf 200°C vorheizen (ohne Vorheizen Umluft 180°C) .
Teig zwischen Klarsichtfolie rund ausrollen, in die Form legen und einen Rand hochziehen. Teig mit einer Gabel oft einstechen und mit den Semmelbröseln bestreuen. (Die saugen den Saft der Früchte auf)

Eiweiße mit Salz steif schlagen, nach und nach den restlichen Zucker einrieseln lassen. Schnee mit der Beerenmasse und den übrigen Mandeln mischen, in die Form geben, glatt streichen und den Kuchen auf der mittleren Schiene 30-45 Minuten backen.
> Dabei im Auge behalten, die Angabe im Rezept war bei mir zu lange, eine halbe bis dreiviertel Stunde war bei mir bei Weitem genug!

Abkühlen lassen, aus der Form lösen und mit Puderzucker bestäuben.

Guten Appetit! ♥

Donnerstag, 31. Mai 2012

Rhabarberkuchen mit Guss und Baiser

Der Mai ist nicht nur ein herrlicher Monat für die Natur, sondern auch für Genießer: Spargel, Erdbeeren und Rhabarber können uns diese Zeit genussvoll veredeln. Einen guten Rhabarberkuchen zu backen, fand ich persönlich bisher jedoch eher schwierig. Viele Rezepte sind zu trocken, zum Beispiel solche mit Hefeteig und ohne Guss. Oder sie sind zu süß. Kurz, das Optimum hatte ich noch nicht gefunden.
Bis letzte Woche!
Da habe ich diesen hier aus dem Basic Baking von GU ausprobiert:


Dieser Kuchen verdient es absolut, hier gelobt und weitergegeben zu werden. 
Er war der beste Rhabarberkuchen, den ich je gegessen habe. 

Er ist etwas aufwändiger, weshalb ich auch empfehle, diese Menge, also gleich ein ganzes Blech zu backen, damit sich die Mühe lohnt. Man kann Reste ja auch einfrieren. Wobei ich nicht davon ausgehe, dass es welche geben wird ;)

 Teig:

400 g Mehl
100 g Zucker
1 Prise Salz
200 g kalte Butter
2 Eigelbe
2 EL Joghurt

Alle Zutaten zu einem Teig kneten und die Kugel etwa 30 kalt stellen.

Belag und Guss:

 1,2 kg Rhabarber (etwas mehr kaufen, ein bisschen Abfall ist ja dabei)

120 g Zucker
1 Vanilleschote
1/2 Liter Milch
1 EL Speisestärke
50 g gemahlene Haselnüsse
4 Eigelbe
2 Eiweiße

Rhabarber waschen, schälen und in 1 cm breite Stücke schneiden. In einer großen Schüssel mit 40 g Zucker mischen und etwas stehen lassen.

 Vanilleschote aufschlitzen und Mark auskratzen. Beides mit der Milch und dem restlichen Zucker in einen Topf geben. Stärke mit einigen EL der Milch anrühren, untermischen. Die Eigelbe und die Haselnüsse einrühren und bei mittlerer Hitze unter Rühren (!) erwärmen, so dass es dickflüssiger wird.
Dann vom Herd ziehen, Vanilleschote entfernen, leicht abkühlen lassen und die steifen Eiweiße unterheben.

 Backofen auf 180°C (Umluft) vorheizen. Den Teig auf Backpapier ausrollen, so dass ein Rand entsteht, wenn man den Teig aufs Blech legt. Auf mittlerer Schiene 10 Minuten vorbacken.

Rhabarber abtropfen lassen, auf den Teig legen und den Guss darauf verteilen. Weitere 20 Minuten backen.

 Baiser: 
3 Eiweiße
150 g Zucker
1 TL Zitronensaft

 Nach ungefähr 10 Minuten Backzeit des Rhabarbers die Eiweiße steif schlagen, dann den Zucker nach und nach einrieseln lassen. Den Zitronensaft dazu tröpfeln und schlagen, bis der Schnee sehr fest ist. In einen Spritzbeutel füllen und den Kuchen mit einem Gitter aus Baiser verzieren.
Noch mal 10-15 Minuten backen.
Abkühlen und frisch servieren.

Guten Appetit!

Montag, 19. März 2012

Onkel Heiko-Kuchen (Tante Anna- Kuchen)

Dieser Kuchen gehört seit ich denken kann zum Familien-Repertoire an Kuchen. Er passt immer und man hat auch meist alles dafür im Haus. Normalerweise ist er ein Kastenform-Kuchen. Diesmal habe ich ihn in der Springform gebacken; will man ihn höher haben, nimmt man eine kleinere Springform oder verdoppelt den Teig.


180 g Zucker
180 g Butter
3-4 Eigelb

180 g Vollkornmehl (Dinkel)
2 TL Backpulver
2 TL Zimt

1-2 Äpfel, klein geschnitten
1 Handvoll Mandeln, gehackt oder geschnitten
3-4 Eiweiß, zu Schnee geschlagen

ca. 150 g dunkle Kouvertüre

Die Butter schaumig rühren, den Zucker dazu und danach die Eigelbe. Alles gut verrühren.
Dann das Mehl mit Backpulver und Zimt mischen und unterrühren.
Die Äpfel und die Mandeln dazu und zum Schluss den Eischnee unterheben, damit alles schön luftig ist.
Bei 180°C 30-40 Minuten backen. Abkühlen lassen und mit dunkler Kouvertüre überziehen.
Wer mag, kann auf die Schokolade noch Mandeln oder Puderzucker geben, das ergibt eine schöne Verzierung.

Montag, 9. Januar 2012

Schneckennudeln


Teig:

250 g Weißmehl
250 g Vollkornmehl
1/2 Würfel frische Hefe
80 g Zucker
200 ml lauwarme Milch

1 Ei
100 g weiche Butter oder Margarine

Füllung:

150 g gemahlene Mandeln oder Nüsse
1 Ei
4 EL Honig
Zimt
4 EL Crème fraîche
1 EL Nutella
gehackte Walnüsse nach Belieben


Mehl in eine Schüssel füllen, die Hefe in eine Vertiefung in der Mitte bröckeln.
Einen Esslöffel Zucker dazu und mit der Milch zu einem dicken Brei rühren.
Den Vorteig zugedeckt ca. eine halbe Stunde gehen lassen.

Das Ei, den restlichen Zucker und die Butter in kleinen Stücken dazugeben, mit dem Knethaken verrühren, bis der Teig sich vom Schüsselrand löst.
Mit den Händen noch mal gut durchkneten und dann noch mal 30 Minuten gehen lassen.
Am besten geht das immer im leicht angewärmten Backofen, die Tür einen Spalt offen!

Für die Füllung alle Zutaten zu einer streichfähigen Paste verrühren.

Den Teig auf bemehlter Fläche fingerdick zu einer rechteckigen Platte ausrollen, die Füllung gleichmäßig darauf streichen und dann von der breiten Seite her aufrollen.
Die Rolle in fingerdicke Scheiben schneiden, diese auf ein Blech mit Backpapier legen und evtl. noch mal in ihre runde Form bringen.
Nochmals 15 Minuten gehen lassen.
Im vorgeheizten Ofen bei 180-200 °C 20-25 Min. backen.

Wer mag, kann sie nach dem Backen direkt mit Zuckerguss überziehen (100 g Puderzucker und 1-3 EL Zitronensaft zu einem dickflüssigen Guss rühren).

Englische Rosinenbrötchen


250 g Weißmehl
250 g Vollkornmehl
1/2 Würfel frische Hefe
80 g Zucker
200 ml lauwarme Milch

1 Ei
100 g weiche Butter oder Margarine

100 g Rosinen
2 cl Rum

1 Eigelb, evtl. mit etwas Milch
Hagelzucker

Mehl in eine Schüssel füllen, die Hefe in eine Vertiefung in der Mitte bröckeln.
Einen Esslöffel Zucker dazu und mit der Milch zu einem dicken Brei rühren.
Den Vorteig zugedeckt ca. eine halbe Stunde gehen lassen.

Die Rosinen in dem Rum einweichen und ziehen lassen.

Das Ei, den restlichen Zucker und die Butter in kleinen Stücken dazugeben, mit dem Knethaken verrühren, bis der Teig sich vom Schüsselrand löst.
Mit den Händen noch mal gut durchkneten und dann noch mal 30 Minuten gehen lassen.
Am besten geht das immer im leicht angewärmten Backofen, die Tür einen Spalt offen!

Nach dem 2. Gehen den Teig rechteckig und dick ausrollen, die Rosinen darauf verteilen und alles gut verkneten.
Kleine Brötchen formen; am besten eine dicke Rolle machen und gleichmäßige Stücke schneiden, diese dann formen.

Auf ein Blech mit Backpapier setzen, mit Eigelb bestreichen und mit Hagelzucker bestreuen.
Brötchen weitere 30 Min. gehen lassen.
Ofen vorheizen auf 200 °C und dann ca. 20-25 Min. backen, evtl. nach der Hälfte der Zeit auf 180 °C schalten.

Mittwoch, 30. November 2011

Fanta Mandarinen Kuchen/Cupcakes



Dieses Rezept habe ich mir mit Hilfe verschiedener Rezepte aus dem Internet zusammen gebastelt. Eigentlich ist es ein Kuchenrezept, eignet sich aber wunderbar für Cupcakes. Ich kannte den Kuchen nicht, scheint allerdings ein typischer Kindergeburtstagskuchen zu sein. Aber keine Angst, man schmeckt die Fanta (leider?) nicht besonders heraus. An dieser Stelle auch Entschuldigung für das qualitativ sehr schlechte Foto, ich hatte meine Kamera mal wieder nicht parat und musste mit dem Handy fotografieren...

 ! Bei mir ist es viel zu viel Teig geworden. Ich hatte zwei größere Herzformen und acht kleine Muffinherzformen gefüllt, allerdings nur mit der Hälfte der Teigangaben. Ich vermute also mal, dass circa die Hälfte für ein Muffinblech ausreicht und der ganze für eine größere Kuchenform oder ein Blech. 

Zutaten für den Teig: 
4 Eier
2 Tassen Zucker
1 Tasse Orangen Fanta
3 Tassen Mehl
1 Päckchen Backpulver
1 Tasse Öl

Zutaten für die Creme:
4 Dosen Mandarinen
4 Becher Schmand
2 Becher Sahne
5 Päckchen Vanillezucker (oder auch einfach Puderzucker)
Zimt oder Zuckerstreusel

Eier und Zucker zu einer schaumigen Masse schlagen, wie bei mir üblich so lange bis sich die Farbe leicht ändert. Dann Mehl, Backpulver, Fanta und Öl unterrühren.  In die Form oder Förmchen füllen. Im vorgeheiztem Backofen bei 200°C Ober-/Unterhitze ca. 25-30 Minuten backen. Bei cupcakes eher weniger lang und aufpassen, dass sie nicht anbrennen.

Für die Creme die Sahne steif schlagen und den Schmand unterrühren. Mit dem Vanille- oder Puderzucker nach Geschmack süßen. Für einen Kuchen: Die Mandarinen dicht auf den Kuchen legen und dann mit der Creme bestreichen. Dann für mindestens zwei Stunden in den Kühlschrank stellen. Für Cupcakes: Die Mandarinen unter die Creme heben. Die Masse eine Weile in den Kühlschrank stellen und dann auf den Cupcakes verteilen und noch mal in den Kühlschrank stellen. Zum Schluss etwas Zimt darüber streuen oder Zuckerstreusel!

Vorschlag und Tipp: Der Kuchen schmeckt nach einem Tag noch besser! Und: für Cupcakes würde ich vorschlagen, einen Teil der Mandarinen unter den Teig zu heben, damit das ganze etwas saftiger wird. Außerdem könnte man die Creme mit etwas Mandarinensaft oder Fanta abschmecken...aber vorsichtig, damit es nicht zu flüssig wird!

Viel Spaß damit!

Sonntag, 20. November 2011

Marmorkuchen mit Mohn und betrunkenen Kirschen

Im Schrank stand noch ein Glas in Alkohol eingelegte Kirschen, die man pur so fast nicht essen konnte. Das schrie geradezu nach einer Verarbeitung in der Backküche. Also entstand dieser Kuchen aus einem Marmor-Rührteig mit Mohn im dunklen Teil, den betrunkenen Sauerkirschen und Schokolade.

Für ein Blech:

300 g weiche Butter
200 g Zucker
1 Pk. Vanillezucker
6 Eier
Salz
700 g Mehl (oder wie in diesem Fall: 200 g Weißmehl, 350 g Vollkornmehl und 150 g gemahlene Nüsse oder Mandeln)
4 TL Backpulver
300 ml Milch
5-6 EL Kakaopulver
nach Belieben mehrere EL Mohn

700-800 g Sauerkirschen (wenn man sie betrunken mag, kann man die Flüssigkeit im Glas abgießen und mit Alkohol, zB Rum, ersetzen. Am besten über Nacht ziehen lassen oder sogar länger)

200g dunkle Kouvertüre

Backofen auf 180°C vorheizen. Ein Blech mit Backpapier belegen.
Die Butter mit dem Zucker cremig rühren. Eier einzeln aufschlagen und unterrühren. Salz dazugeben.
Mehl mit Backpulver mischen und abwechselnd mit Milch (einen Teil zurückbehalten) unter die Buttermasse rühren.
Einen Teil des Teiges auf das Blech streichen und den restlichen mit dem Kakao, (dem Mohn) und der Milch verrühren.
Die Kirschen auf dem hellen Teig verteilen, den dunklen Teig darüber verteilen und so gut es geht glatt streichen.

Ca. 25 Minuten backen.
Nach dem Abkühlen mit der Kouvertüre bestreichen.

Sonntag, 24. Juli 2011

Pfirsichtarte

Die herrliche Pfirsichzeit ist da und leider auch viel zu schnell wieder vorbei. Deswegen habe ich letztes Wochenende für meine Mutter einen Wunsch-Geburtstagskuchen gebacken. Das Ergebnis war so gut, dass ich das Rezept nicht vorenthalten darf. Voilà:



Springform 28 cm Durchmesser:

100 g Vollkornmehl, Dinkel oder Weizen
60 g saure Sahne
60 g kalte Butter
1 EL Zucker

3-4 große Pfirsiche
2 EL Aprikosen- oder Quittengelee
1 TL Butter
40 g Mandelblättchen
etwas Puderzucker

Fett für die Form

Mehl leicht mit der sauren Sahne verrühren, die Butter in kleinen Stückchen darauf setzen und zügig zu einem Teig verkneten (kleine Butterflecken können noch sichtbar sein).

45 Minuten kalt stellen.

Die Pfirsiche halbieren, mit einem guten Schäler dünn schälen und schmale Schnitze schneiden.

Den Backofen auf 190°C vorheizen. Den Teig in die Form geben, zu einem dünnen Boden drücken. Den Boden mehrmals mit einer Gabel einstechen.

Die Pfirsiche kreisförmig legen und den Kuchen bei Umluft 175°C 20-30 Minuten backen.

Den TL Butter in der Pfanne schmelzen, die Mandelblättchen darin leicht bräunen, dabei ein wenig Puderzucker drüber streuen und karamellisieren lassen.

Den Kuchen noch heiß mit dem Gelee bestreichen und die gerösteten Mandelblättchen darüber verteilen.

Guten Appetit!!

Dienstag, 14. Juni 2011

Marzipan- Kirschkuchen

"Die Kirschblüte gehört zum Frühling, mit der Kirschernte beginnt der Sommer. Kirschen, so herrlich prall, rund und fröhlich rot, sind die Zeichen für die angenehme Zeit des Jahres."
(Bodensee Kirschbrevier von Agnes Kröll-Schulte)

Aus oben zitiertem Kirsch-Brevier, das ich bei einem Ausflug an den Bodensee erstanden habe, stammt die Inspiration für folgendes Rezept. Es ist eine recht freie Improvisation des "Marzipan-Kirschkuchens der Tante Rita". Hier meine Version:


Zutaten:

1 kg Kirschen oder 1 Glas, gut abgetropft

Rührteig:
125 g Butter
100 g Zucker
2 Eier
Schale einer Zitrone
etwas Zimt
200 g Vollkorn- Mehl
1 gehäufter TL Backpulver
2-3 EL Milch
ca. 100 g gerieben dunkle Schokolade

Guss:
100 g Marzipan-Rohmasse
1 Eigelb
1 Eiweiß, zu Schnee geschlagen
1 Packung Vanillezucker
100 g Schlagsahne

Die Kirschen waschen, trocknen, entsielen und -steinen und abtropfen oder die Kirschen aus dem Glas gut abtropfen lassen.
Springform mit Butter ausstreichen und mit Mehl oder Gries bestreuen.
Weiche Butter, Zitronenschale, Zimt, Eier und Zucker schaumig rühren.
Mehl und Backpulver mischen, drüber sieben und unterheben. Schokolade und Milch unterrühren. Den Teig in die Form streichen. Die Kirschen darauf verteilen.

Backofen auf 180°C vorheizen.
Das Marzipan fein zerdrücken (mit dem Mixer geht es besser) und mit dem Eigelb, dem Vanillezucker cremig rühren. Die Sahne einrühren und den Eischnee unterheben. Den Guss über den Kirschen verteilen.

Kuchen ca. 30- 40 Minuten backen.

TiPP: Das Rezept war ursprünglich für ein Blech gedacht. Nimmt man alles x2, hat man die Menge dafür.

Sonntag, 15. Mai 2011

Osterlamm aus Biscuit

Dieser Osterkuchen hat bei uns Tradition. Es ist einfacher Vollkorn-Biscuitteig in einer Lammform gebacken und mit Puderzucker bestreut. So steht er dann jedes Jahr auf dem Oster-Frühstücks-Tisch:

4-5 Eier
1 Prise Salz
4 EL lauwarmes Wasser
100 g Zucker
1/4 TL Vanillezucker
1 gehäufter TL Backpulver
175 g Weizen- oder Dinkelmehr (Vollkorn)

Eiweiß mit dem Salz steif schlagen. Ofen auf 200°C vorheizen.
Eigelb und Wasser und Zucker schaumig schlagen.
Mehl und Backpulver mischen, Mehlmischung unter die Eier rühren und dann den Eischnee unterheben.

Die Lammform gut einfetten, vor allem am Kopf (die schwierigste Stelle!), und evtl noch mit Gries oder ein wenig Semmelbrösel ausstreuen.
Den Biscuitteig einfüllen, aber nicht bis zum Rand, da er noch aufgeht. Sicherstellen, dass kein Luftloch in der Form ist.

Bei 200°C ca. 30 Min. backen, mit einem Holzstäbchen die Probe machen.

Das Ganze ist zu viel Teig für ein Lamm, ich nehme deshalb entweder noch kleine Formen (Blumen, Häschen o.ä.) oder Muffinformen und backe kleine Küchelchen mit dem Rest.

Dieser Biscuit eignet sich auch für eine Sahnerolle oder eine Torte.

Mittwoch, 13. April 2011

Dunkle Brownies

Dieses wunderbare Brownie- Rezept hat schon sehr viele Fans- sogar in Südafrika. Es wird also Zeit, es hier zu teilen!
Generell ist es ein sehr einfacher und schnelles Rezept und das Ergebnis kommt immer gut an. Mit der Zeit habe ich es ein wenig abgewandelt, nehme weniger Zucker, mehr Kakao und gebe noch Mandelöl oder einen Schuss Rum dran.

Zutaten:

- 70 g Butter
- 200 g Zucker
- 100 g Kakaopulver
- 2 Eier
- 140 g Mehl
- 1/2 Päckchen Backpulver
- 1/2 Päckchen Vanillezucker
- etwas Salz
- 100 g gehackte Nüsse (Pecan, Walnuss, Mandeln- es geht eigentlich alles, je nach Geschmack)
- nach Belieben ein paar Tropfen Bittermandelöl oder ein kleiner Schuss Rum

Butter zerlassen und vom Herd nehmen. Zucker und Kakao untermischen.
Eier einzeln dazugeben und gut verrühren. 100 ml Wasser (oder auch Milch) unterrühren.
Mehl, Backpulver, Salz vermischen und unterrühren, bis ein weicher Teig entsteht. Dann die Nüsse unterheben.
Backofen auf 160°C vorheizen, ein Backblech oder eine Form einfetten oder mit Backpapier auslegen, den Teig daraufgeben und glattstreichen. Die Brownies gehen beim Backen auf, also nicht zu dick lassen. Sie sollten aber auch eine gewisse Höhe haben, damit sie weich bleiben. Wer es mag, kann den Teig aber auch sehr dünn streichen und sie knusprig backen, so hat man eher Kekse, die aber genauso lecker sind.

Bei Umluft 150°C ca. 20 Minuten backen. Noch warm in Rechtecke oder Quadrate schneiden.

Donnerstag, 24. Februar 2011

Johannisbeer-Nuss-Kuchen

Ein Sommerkuchen, den ich gerne auch im Winter mache- mit garteneigenen Johannisbeeren, die wir im Sommer für die kalte Jahreszeit einfrieren.

Teig:
- 50 g weiche Butter
- 70 g Zucker
-
1 Prise Salz
- 1 Eigelb
- 200 g Dinkel- oder Weizenvollkornmehl
- 1 TL Backpulver
- 2-3 EL Sahne oder Apfelsaft
- 1 TL abgeriebene Zitronenschale oder 5 Tropfen Zitronenöl

Belag:
- 500 g rote Johannisbeeren
- 3 Eiweiß, mit 3 EL warmem Wasser und einer Prise Salz zu Schnee geschlagen
- 125 g Zucker
- 2 Eigelb
- 150 g Haselnüsse oder Mandeln, gemahlen
- 1 EL Rum oder Cointreau

Fett für die Form

Butter mit Zucker, Salz und dem Eigelb cremig rühren.
Mehl mit Backpulver mischen, in die Schüssel geben und mit den anderen Flüssigkeiten und der Zitrone verrühren.
Form fetten, Teig hineingeben und mit nassen Händen oder einem nassen Gummischaber in die Form streichen, man kann auch einen kleinen Rand hochziehen.
Backofen auf 190° C vorheizen.
Die Eiweiße steif schlagen, dann Zucker und die Eigelbe nach und nach zugeben, 2-3 Minuten weiterschlagen. Nüsse und Beeren unterrühren sowie nach Belieben den Alkohol. Die Baisermasse auf den Teigboden gleiten lassen und glattstreichen.
Bei 175° C Umluft auf mittlerer Schiene ca. 40 Minuten backen.

aus: Lieblingskuchen aus Vollkornmehl, GU 1992.

Sonntag, 6. Februar 2011

Melk Tert/ Milchkuchen aus Südafrika

Dieser Kuchen ist eine südafrikanische Spezialität, die ich vor Ort kosten durfte und ich bin froh, ein gutes Rezept gefunden und angepasst zu haben, das ein originalschmeckendes Produkt ermöglicht. Hier ist es:


500 g Blätterteig (oder ein Mürbteig aus 300 g Mehl, 200 g Butter, 100 g Zucker und 1 Ei)
5 g Butter
1 Zimtstange
110 g Zucker
2 TL Maismehl
2 ml Mandelaroma
1 Prise Salz
600 ml Milch (zum Kochen)
20 ml kalte Milch
2 TL Vanille-Puddingpulver
2 TL Weizenmehl
3 Eier
Für die Füllung 600 ml Milch in einem Topf aufkochen, Salz, Butter und die Zimtstange hineingeben.
Die restliche, kalte Milch mit dem Puddingpulver, dem Maismehl und dem Weizenmehl verrühren, und ein wenig von der heißen Milch einrühren. Danach die Mehlmischung in die heiße Milch einrühren, 50 g Zucker hinzugeben und unter ständigem Rühren zum Kochen bringen.

Wenn die Masse dick wird, vom Herd nehmen und die Zimtstange herausnehmen.
Die Eier trennen, das Eiweiß steif schlagen, und langsam die restlichen 60 g Zucker unterheben. Die Eigelbe cremig rühren und in die Milch-Mehl Mischung einrühren und das Mandelaroma hineingeben. Den Eischnee vorsichtig unterheben.

Eine oder 2 Kuchenformen mit dem Blätterteil auslegen oder sie mit dem Mürbteig auskleiden und dabei einen Rand formen.
Die Masse in die Kuchenform(en) füllen (ruhig viel einfüllen, auch wenn es zu viel scheint, das sinkt zusammen nach dem Backen)und im Ofen bei 200°C für ungefähr 10 Minuten backen.
Dann die Temperatur auf 180°C zurückschalten und für weitere 10 - 15 Minuten, oder bis die Füllung sich abgesetzt hat, weiterbacken.
Die Tart ein wenig abkühlen lassen und mit Zimt-Zucker bestreuen. Am besten warm oder lauwarm servieren.

Dienstag, 30. November 2010

Lebkuchen-Kuchen



Passend zur Weihnachtszeit ein sehr guter Kuchen, der an Lebkuchen erinnert. Kommt immer gut an und geht ganz einfach, lässt sich außerdem recht lange aufbewahren.

Zutaten:
- 350 g Mehl
- 300 g Zucker
- 100 g gemahlene Haselnüsse
- 3 TL Lebkuchengewürz
- 2 TL Nelkenpulver
- 1 Päckchen Vanillezucker
- 1 Päckchen Backpulver
- 1/4 l Milch
- 150 g flüssige Butter
- 2 EL Honig
- 4 Eier

Für den Guss:
- weiße, dunkle oder braune Schokolade
- je nachdem auch Dekoration (wie Zuckerherzen)
- Mandelsplitter
Butter bei schwacher Hitze schmelzen. Backpulver, Gewürze, Haselnüsse und Mehl vermengen. Die Eier mit der Milch verrühren. Den Zucker und Vanillezucker mit der flüssigen Butter verrühren und den Honig hinzugeben. Dann die beiden flüssigen Massen vermengen und schließlich mit der Mehlmasse zu einem glatten Teig verrühren. Ein am besten etwas tieferes Blech mit Backpapier belegen und den Teig darauf geben. Dann bei 200 °C Umluft in den Backofen und circa 20 Minuten backen.

Den Kuchen abkühlen lassen und dann die Schokolade schmelzen. Schmeckt auch nur mit Schokolade gut, wir haben uns hier aber noch etwas kreativ betätigt und Zuckerherzen und Mandelsplitter drauf gestreut. Außerdem kann man mit weißer und dunkler Schokolade nette Muster ziehen ;-).

Viel Spaß also beim Backen und Verzieren!

Sonntag, 21. November 2010

Lebkuchen vom Blech

Es weihnachtet sehr. Nächstes Wochenende ist der 1. Advent. Und damit schon mal ein bisschen Weihnachtsvorfreude in Form von süßem Duft die Räume durchzieht, habe ich gestern großes Weihnachtsbacken gemacht.
Dieser Lebkuchen ist schon seit zwei Jahren Teil der Adventsbäckerei einer Freundin und alle lieben ihn. Ihr hoffentlich auch:


250 g Honig
125 g Margarine
250 g Zucker
600 g Mehl
½ Pk. Lebkuchengewürz
125 g Haselnüsse, gemahlen
3 TL Hirschornsalz, in etwas Wasser aufgelöst
50 g Orangeat (fein geschnitten)
25 g Zitronat (fein geschnitten)
3 Eier
2 EL Alkohol (Rum o.ä.)

Zucker, Margarine und Honig erwärmen, aber nicht kochen lassen, bis der Zucker gelöst ist. Danach kalt stellen.
Mehl, Nüsse und Gewürze mischen. Zur Honigmasse geben. Hirschhornsalz dazugeben und die restlichen Zutaten untermischen.
Den Sirupteig auf einem mit Backpapier belegten Blech gleichmäßig verstreichen.
Nach Belieben noch mit Mandeln oder Mandelblättchen dekorativ belegen.
20- 30 Minuten bei 180 °C backen.

Montag, 6. September 2010

Engadiner Nusstorte




Wer es süß und karamellig mag, für den ist diese Torte genau richtig!
Sie ist etwas mächtig, weil recht süß, aber seeeehr lecker.
Beim etwas höheren Aufwand bei der Zubereitung lohnt sich jede Sekunde!
Schön für besondere Gelegenheiten, wenn zum Beispiel Gäste kommen.
Hier das Rezept:

160 g Butter
150 g Zucker
Salz
1 Ei
300 g Mehl

20g Butter
200g Zucker
250g grob gehackte Walnüsse
knapp 1/4 l Sahne
1 Eigelb

(Ich habe 1/3 Vollkornmehl genommen; mehr würde ich nicht nehmen, da sonst der Teig zu hart/knusprig wird; grundsätzlich schmeckt ein Mürbeteig aber mit (etwas) Vollkorn besser, finde ich)

Die weiche Butter mit dem Zucker, dem Salz und dem Ei verrühren.
Das Mehl darüber sieben und alles zu einem Teig verkneten.
Den Teig 2 Stunden zugedeckt im Kühlschrank ruhen lassen.
2/3 des Teiges dünn ausrollen und in eine Springform legen. Einen Rand überstehen lassen.
Die Butter zerlassen, den Zucker zugeben und unter Rühren hellbraun karamelisieren lassen. Die Walnüsse und die Sahne zugeben und alles einmal aufkochen, dann abkühlen lassen.
Den Backofen auf 200°C vorheizen.
Den restlichen Teig zu einer runden Platte von passender Größe ausrollen (Folie).
Die Füllung auf den Tortenboden streichen und die Teigplatte darauflegen.
Den Rand mit verquirltem Eigelb bestreichen, den überstehenden Rand des Teigbodens darauflegen und festdrücken.
Die Oberfläche mit dem restlichen Eigelb bestreichen und mit einer Gabel mehrmals einstechen.
Die Torte auf der 2. Schiene von unten 30-40 Min. backen; gut abkühlen abkühlen lassen.Wer keine Walnüsse mag, kann es sicher auch mit Mandeln oder Haselnüssen versuchen. Ich selbst habe bei dieser Torte 50g Mandeln dazugenommen, weil ich nicht genug Walnüsse hatte.

Mittwoch, 28. Juli 2010

Zitronen-Butterkuchen

Ich habe heute ein altes Rezept rausgekramt und etwas abgewandelt: Zitronen-Butterkuchen!


Zutaten für den Teig:
(als Messeinheit gilt der Sahnebecher)
- 1 Becher Sahne
- 1 Becher Zucker
- 1 Päckchen Vanillezucker
- 4 Eier
- 1 Päckchen Backpulver
- 2 Becher Mehl
- abgeriebene Schale einer unbehandelten Zitrone und etwas Zitronensaft

Zutaten für den Guss:
- 1 Becher Zucker
- 200 g Mandelblätter
- 125 g weiche Butter
- 1 Päckchen Vanillezucker
- 4 EL Milch
Zunächst den Ofen auf 170 Grad Umluft vorheizen und ein Backblech mit Butter einfetten und mit Mehl bestäuben. Dann die Sahne, den Zucker, Vanillezucker und die vier Eier in eine Schüssel geben und verühren. Danach das Mehl, das Backpulver und die abgeriebene Zitronenschale dazugeben und umrühen, eventuell noch etwas Zitronensaft hinzugeben. Masse auf das Blech geben und 10 Minuten backen.
Butter mit Vanillezucker, Zucker, Mandelblättchen und der Milch verkneten. Diesen Guss, der eher eine feste Masse ist, dann auf den gebackenen Teig geben, ruhig etwas andrücken. Das ganze nochmal für etwa 10-15 Minuten in den Ofen, am besten aufpassen, dass der Kuchen nicht zu braun wird...
Abkühlen lassen, aus dem Blech lösen und GUTEN APPETIT!