Sonntag, 6. März 2011

Auberginen Püree - Baingan Bharta

Heute mal ein indisches Gericht, welches gut zu Brot passt und auch kalt super schmeckt.


Zutaten:
- 2 große Auberginen
- 500 g Tomaten
- 2 Zwiebeln
- 2 Knoblauchzehen
- 1 Stück Ingwer (2cm)
- 1-2 grüne Chilischoten
- 1 1/2 TL gemahlener Koriander
- 1 TL gemahlener Kreuzkümmel
- 1/2 TL gemahlener Kurkuma
- 1 TL Garam Masala
- 2 TL Zitronensaft
- Öl, Salz

Die Auberginen vierteln und locker in Alufolie einschlagen. Dann müssen sie für eine Stunde bei 160 Grad (Umluft) in den Ofen. In der Zwischenzeit die Tomaten klein würfeln. Auch die Zwiebeln, Knoblauch und den Ingwer klein würfeln. Die Tomaten mit Kurkuma, Koriander und Kreuzkümmel mischen. Wenn die Auberginen fertig sind kann man ihre Haut ganz einfach abziehen. Dann werden sie klein gehackt. Nun die Zwiebeln im Öl glasig braten, dann Knoblauch und Ingwer dazugeben und kurz weiterbraten. Als nächstes kommen die Tomaten dazu und zum Schluss die Auberginen. Das ganze sollte etwa 10-15 Minuten angebraten werden und noch mit Salz, Zitronensaft und Garam Masala abgeschmeckt werden.

Dienstag, 1. März 2011

Cantuccini

Sie schmecken nach Italienurlaub: Mittelmeer-Mandeln, ein Schuss Amaretto und ein paar Sonnenstrahlen beim Zubereiten machen aus diesem Rezept die besten Cantuccini außerhalb Italiens.

Zutaten:
- 250 g Mehl
- 1 TL Backpulver
- 180 g Zucker
- 1 Päckchen Vanillezucker
- 1 Prise Salz
- 25 g zimmerwarme Butter
- 2 Eier
- 100- 150 g Mandeln
- ein paar Tropfen Bittermandelöl
- ein kleiner Schuss Amaretto, nach Belieben

Alle trockenen Zutaten in einer Schüssel mischen, in der Mitte eine Mulde formen und die Eier und die Butter sowie das Öl hineingeben. Alles zu einem Teig verkneten. (Der Teig wird klebrig, das ist normal!) Wer mag, kann hier noch einen Schuss Amaretto dazugeben, eventuell muss dann noch eine Prise Mehl dazu.
Die Mandeln unterkneten. Den Teig mit etwas Mehl zu einer Kugel formen und 30 Minuten kalt stellen.
Den Ofen auf 200° C vorheizen. Den Teig in 6 Teile schneiden, aus jedem eine Rolle formen und diese auf ein Blech mit Backpapier legen, dabei etwas Abstand halten, sie gehen etwas auf!
15 Minuten backen, dann auskühlen lassen, sonst brechen sie beim Schneiden. Dann schräg in 1 cm dicke Scheiben schneiden und mit der Schnittkante aufs Blech legen. Noch einmal 5- 10 Minuten rösten lassen. Sie müssen am Schluss goldbraun sein, also am Ende aufpassen, dass sie nicht noch verbrennen, das geht schnell.
Buon appetito!

Donnerstag, 24. Februar 2011

Johannisbeer-Nuss-Kuchen

Ein Sommerkuchen, den ich gerne auch im Winter mache- mit garteneigenen Johannisbeeren, die wir im Sommer für die kalte Jahreszeit einfrieren.

Teig:
- 50 g weiche Butter
- 70 g Zucker
-
1 Prise Salz
- 1 Eigelb
- 200 g Dinkel- oder Weizenvollkornmehl
- 1 TL Backpulver
- 2-3 EL Sahne oder Apfelsaft
- 1 TL abgeriebene Zitronenschale oder 5 Tropfen Zitronenöl

Belag:
- 500 g rote Johannisbeeren
- 3 Eiweiß, mit 3 EL warmem Wasser und einer Prise Salz zu Schnee geschlagen
- 125 g Zucker
- 2 Eigelb
- 150 g Haselnüsse oder Mandeln, gemahlen
- 1 EL Rum oder Cointreau

Fett für die Form

Butter mit Zucker, Salz und dem Eigelb cremig rühren.
Mehl mit Backpulver mischen, in die Schüssel geben und mit den anderen Flüssigkeiten und der Zitrone verrühren.
Form fetten, Teig hineingeben und mit nassen Händen oder einem nassen Gummischaber in die Form streichen, man kann auch einen kleinen Rand hochziehen.
Backofen auf 190° C vorheizen.
Die Eiweiße steif schlagen, dann Zucker und die Eigelbe nach und nach zugeben, 2-3 Minuten weiterschlagen. Nüsse und Beeren unterrühren sowie nach Belieben den Alkohol. Die Baisermasse auf den Teigboden gleiten lassen und glattstreichen.
Bei 175° C Umluft auf mittlerer Schiene ca. 40 Minuten backen.

aus: Lieblingskuchen aus Vollkornmehl, GU 1992.

Samstag, 19. Februar 2011

Arm-Stulpen aus Kniestrümpfen

Letztens stellte ich fest, dass sich in meinen Lieblingsstrümpfen ein Loch breit gemacht hatte und brachte es nur schwer übers Herz sie wegzuwerfen. Da fiel mir ein, dass man daraus ganz einfach Stulpen für die  Arme/Hände machen kann:


Man braucht:
♥ Kniestrümpfe
♥ Nähmaschine, Schere, Faden
♥ Eventuell Deko (Perlen, Schleifen) oder Bordüre

Den Fußteil von den Strümpfen abschneiden. Entweder gerade oder etwas abgerundet, wie es einem besser gefällt. Dann reicht es, wenn man an der abgeschnittenen Seite mit der Nähmaschine im  Zickzackstich sehr nah am Rand entlang näht, damit die Stulpe nicht ausfransen kann. Am besten ist es, wenn man gleich den Zickzack knapp über den Rand laufen lässt, aber das ist vielleicht eher für geübte Näher. Dann kann man die Stulpe mit Schleifen, Perlen, Pailletten oder Borte schmücken. Geht super schnell und ist bestimmt auch ein schönes Geschenk für Freundinnen!

Donnerstag, 17. Februar 2011

Indische Mango-Sahne und süßer Reisauflauf

Indische Mango-Sahne
Zutaten:
- 150 g Schlagsahne
- 1-2 reife Mangos
- Vanillemark einer Vanilleschote
- 2 TL Zucker

Sahne steif schlagen, Zucker und Vanillemark dazugeben. Die Mango schälen und in Stücke schneiden, dann pürieren. Das Mangomus unter die Sahne heben und fertig ist die leckere Sahne mit Suchtfaktor!

Indischer Reisauflauf mit Mango-Sahne

Zutaten:
(ca. 4 Personen)
- 250 g Reis
- Ghee
- 1/4 l Milch
- 2 TL Mehl
- 4 EL Zucker
- 1/4 TL Safran
- Mangosahne (siehe Rezept oben)

Den Reis in leicht gesalzenem Wasser weich kochen. Später einen EL Ghee unter den warmen Reis rühren. Während der Reis kocht in einem anderem Topf die Milch mit dem Zucker und dem Mehl aufkochen lassen und dann ca. 25 Minuten bei schwacher Hitze unter ständigem Rühren einkochen. Den Backofen auf 180° C vorheizen. Den Safran unter die fertige Milch-Mehlmasse rühren, dann das Ganze etwas abkühlen lassen.  Eine Auflaufform einfetten und die Milchmasse unter die Sahne heben. Dann Reis und Sahne abwechselnd in die Auflaufform schichten. Mit einer Reisdecke abschließen und zwei EL Ghee darüber geben. Den Auflauf für ca. 15 Minuten in den Backofen.

Sonntag, 6. Februar 2011

Melk Tert/ Milchkuchen aus Südafrika

Dieser Kuchen ist eine südafrikanische Spezialität, die ich vor Ort kosten durfte und ich bin froh, ein gutes Rezept gefunden und angepasst zu haben, das ein originalschmeckendes Produkt ermöglicht. Hier ist es:


500 g Blätterteig (oder ein Mürbteig aus 300 g Mehl, 200 g Butter, 100 g Zucker und 1 Ei)
5 g Butter
1 Zimtstange
110 g Zucker
2 TL Maismehl
2 ml Mandelaroma
1 Prise Salz
600 ml Milch (zum Kochen)
20 ml kalte Milch
2 TL Vanille-Puddingpulver
2 TL Weizenmehl
3 Eier
Für die Füllung 600 ml Milch in einem Topf aufkochen, Salz, Butter und die Zimtstange hineingeben.
Die restliche, kalte Milch mit dem Puddingpulver, dem Maismehl und dem Weizenmehl verrühren, und ein wenig von der heißen Milch einrühren. Danach die Mehlmischung in die heiße Milch einrühren, 50 g Zucker hinzugeben und unter ständigem Rühren zum Kochen bringen.

Wenn die Masse dick wird, vom Herd nehmen und die Zimtstange herausnehmen.
Die Eier trennen, das Eiweiß steif schlagen, und langsam die restlichen 60 g Zucker unterheben. Die Eigelbe cremig rühren und in die Milch-Mehl Mischung einrühren und das Mandelaroma hineingeben. Den Eischnee vorsichtig unterheben.

Eine oder 2 Kuchenformen mit dem Blätterteil auslegen oder sie mit dem Mürbteig auskleiden und dabei einen Rand formen.
Die Masse in die Kuchenform(en) füllen (ruhig viel einfüllen, auch wenn es zu viel scheint, das sinkt zusammen nach dem Backen)und im Ofen bei 200°C für ungefähr 10 Minuten backen.
Dann die Temperatur auf 180°C zurückschalten und für weitere 10 - 15 Minuten, oder bis die Füllung sich abgesetzt hat, weiterbacken.
Die Tart ein wenig abkühlen lassen und mit Zimt-Zucker bestreuen. Am besten warm oder lauwarm servieren.

Sonntag, 23. Januar 2011

Lachs mit Zitronensauce à la Victoria

Heute gab es zum Mittagessen Lachs mit einer Zitronensauce. Das Rezept dafür hat uns eine Freundin gegeben, nach ihr haben wir sie dann auch benannt :)
Dazu gab es schlichte Salzkartoffeln und gedämpften Lachs, den man natürlich auch in der Pfanne braten kann, wenn man ihn knuspriger mag.

Zutaten für 2 Portionen:

2 Zwiebeln
1 Knoblauchzehe
1 EL Olivenöl
100 ml Weißwein
150 ml Sahne
Salz, Pfeffer
1 TL Estragon
2 EL Zitronensaft

Zwiebeln und Knoblauch fein hacken, im Öl andünsten. Den Wein angießen, aufkochen und vollständig einkochen lassen. Die Sahne angießen, zum Kochen bringen und 2-3 Minuten kochen lassen.
Salzen, pfeffern und die restlichen Gewürze samt Zitronensaft dazu geben und unterrühren.

(Man kann diese Sauce auch gut zu Nudeln essen, ob mit Fisch, Geflügel oder vegetarisch.)